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    Beach-DiSK (Digitaler Schiedsrichterkurs für Beachvolleyball)

 

 
Sarah Örley, unsere Kapitänin, rutscht berufsbedingt von ihrer angestammten Position in der Mitte ins out. 10.7.2020

Sarah lernte mit 10 Jahren das Volleyball spielen – und zwar beim VCT Tirol, für den sie 10 Jahre das blau-gelbe Dress überstreifte.

Neben zahlreichen Tiroler Meister- und Vizemeister-Titeln waren auch einige Medaillen der österreichischen Meisterschaften dabei. „Die Zeiten im Nachwuchs habe ich unglaublich toll in Erinnerung – besonders, weil wir einen besonderen Zusammenhalt im Team hatten.
Die spannendsten Spiele waren im Nachwuchs auch schon immer die Derbys TI-Volley - VCT. Hier konnte man sich gegenseitig die Stirn bieten und beide Seiten gaben 110%.“
Bereits mit 15 Jahren durfte Sarah ihre ersten Erfahrungen in der ersten Bundesliga sammeln. Es dauerte nicht lange, war sie Stammspielerin auf der besonders beliebten Position als Mittelblockerin.

Ein Highlight ihrer Karriere war der österreichische Vizemeistertitel, den sie 2016 mit ihrem Team gewinnen konnte.

Als es Sarah 2018 für ein Auslandssemester nach Berlin gezogen hatte, wollte sie ihre Volleyballkarriere eigentlich beenden.
Doch nach ihrer Rückkehr ließ sie sich für ein unkompliziertes „Mittrainieren“ in der zweiten Bundesliga bei der TI-Volley bewegen. Dann war´s geschehen um sie!
Zum „Erzrivalen“ zu wechseln wäre noch 2 Jahre zuvor nie in Frage gekommen – doch zu diesem Zeitpunkt passten alle Umstände gut zusammen und so wurde sie Teil der TI-Family.

„Mir war schnell klar geworden, dass ich keine halben Sachen im Volleyball machen könne. Entweder ganz oder gar nicht! Und so kam es, dass ich mich nach einigen Wochen gleich wieder in der zweiten Bundesliga sah - mit vollem Einsatz.“

Die Mädls waren ihr sehr schnell ganz stark ans Herz gewachsen. Mit viel Teamgeist gelang mit der jungen Mannschaft sogleich der Wiederaufstieg in die erste Bundesliga.

Auch wenn zu diesem Zeitpunkt ein zweiter Versuch eines Karrierestopps geplant war, gelang es Sarah erneut nicht, den Volleyballschuh an den berühmten Nagel zu hängen. Das Trainerteam mit Marco und Roe war optimal, Manager Much sorgte für den idealen Rahmen. Darüber hinaus war der Zusammenhalt im Team so eng, dass man den gemeinsam erkämpften Aufstieg gerne noch zusammen erleben wollte.

Es sollte eine turbulente letzte Saison werden, gekennzeichnet mit vielen Höhen und Tiefen (Erreichen der Meister-Play-Off, Ö-Cup Final 4 einerseits und zahlreichen, z.T. schweren Verletzungen andererseits). Und einem überaus turbulenten Ende, dem COVID 19 lockdown am 15. März 20.
Nun war für Sarah endgültig die Zeit gekommen, einen Schlussstrich unter ihre aktive AVL-Karriere zu ziehen.

Mit dem Ende ihres Studiums soll nun der Einstieg ins Berufsleben gelingen. Volleyball in der ersten Bundesliga ist damit leider kaum zu vereinbaren.

„Was soll ich sagen – man muss dann aufhören, wenn's am Schönsten ist. Die letzten 2 Jahre bei der TI-Volley haben mir extrem viel Freude bereitet. Es war unglaublich cool zu sehen, wie toll sich alle Mädls weiterentwickelt haben – spielerisch und menschlich.

Ganz kann es Sarah aber doch nicht lassen! Mit einigen anderen Ex-Spielerinnen wird Sarah nun im Tiroler Cup noch ein bisschen aufspielen. Aber nicht nur das, Sarah wird sich auch im administrativen Bereich einbringen und bleibt damit auch weiterhin ein Mitglied der großen TI-volley-family.

Sarah, HERZLICHES DANKESCHÖN für Deinen Einsatz in den letzten beiden Jahren, sowohl am, als auch neben dem Spielfeld. Mit Deiner überaus feinen Art im Umgang mit deinen Mitspielerinnen, dem Trainerteam und den Vereinsverantwortlichen warst Du die Idealbesetzung als Team-Kapitänin, als Bindeglied zwischen Trainerteam und Spielerinnen. Bereits nach ganz kurzer Zeit war Dir diese besondere Ehe zuteil geworden.
Ein großer Vertrauensvorschuss und ein hohes Maß an Wertschätzung, das Dir von Deinen Mitspielerinnen dabei von Beginn an entgegengebracht worden ist. Sie hatten eine sehr gute Wahl getroffen!

Wir wünschen Dir viel Glück beim Einstieg ins Berufsleben! Dein künftiger Arbeitgeber kann sich jedenfalls sehr glücklich schätzen, eine Mitarbeiterin wie Dich für sein Team gewonnen zu haben!
 
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